19. July 2016

»Telemannia«

»Telemannia«

3. September 2022 um 19:00
Schönberg/Kamp, Alte Schmiede

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Georg Phillip Telemanns kanonischen Sonaten sind für die Musiker Ausgangspunkt eines vielschichtigen und ungemein dynamischen Musizierens, das uns auch mit bekannten Melodien aus Tango-, Jazz- und Filmmusik erfreuen darf. Stilgrenzen heben sich ohnehin auf, wenn Flöten aus allen Kontinenten, Saxophone, Violine, Gesang und Mandola zu einem Klangerlebnis verschmelzen.

Georg Gratzer, woodwinds
Klemens Bittmann, Violine & Mandola


Musikalische Gedankenreise

„Telemannia“ nennen Klemens Bittmann und Georg Gratzer ihre Zeitreise in die Zeit des Barock: Gastgeber ist Georg Philipp Telemann, der wohl produktivste Komponist der Geschichte. Als neugieriger Mensch wollte er Zeit seines Lebens wissen, wie andere Menschen lebten und Musik machten – besonders die Musik aus den europäischen Randgebieten hatte es ihm angetan. In seinen Werken gibt es Sätze mit einem Titel wie „Les Janissaires“ (Die Janissaren) und einer hörbaren Nachempfindung von türkischen Rhythmen. Der Musik aus Polen widmete er sogar eine ganze Sonate „Polonese“. Darin hören wir zünftige Tänze und Anklänge an Feste auf dem Dorfplatz. Den Finalsatz benannte Telemann nach dem polnischen Nationaltanz Mazurka. Klemens Bittmann und Georg Gratzer gehen auf Spurensuche und folgen den musikalischen Gedankenreisen von Telemann auf ihre ganz eigene Weise. Stilgrenzen verschwinden, wenn Flöten aus allen Kontinenten, Saxophone, Violine, Gesang und Mandola zu einem Klangerlebnis verschmelzen.


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