"Italienische Serenade"
30. August 2026 um 16:00
Burg Raabs an der Thaya
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Informationen
H. Wolf„, Italienische Serenade“ G-Dur für Streichquartett
F. Schubert, Streichquartett C-Dur D46
G. Puccini, „Crisantemi“
W. A. Mozart, Streichquartett G-Dur KV 387
Minetti Quartett
Maria Ehmer, Violine
Anna Knopp, Violine
Milan Milojicic, Viola
Leonhard Roczek, Cello
Liebevolle Erinnerungen - Die Mitglieder des Minetti Quartetts lernten sich vor mehr ... Weiterlesen
Liebevolle Erinnerungen
Die Mitglieder des Minetti Quartetts lernten sich vor mehr als 20 Jahren an der Wiener Musikuniversität kennen und zählen zu den führenden Kammerensembles weltweit. Die Verbindung zu Allegro Vivo ist eine ganz besondere, denn die beiden Geigerinnen Maria Ehmer und Anna Knopp waren in jungen Jahren Teilnehmer*innen der Sommerakademie. Als liebevolle Erinnerung an seine früheste musikalische Kindheit komponierte Hugo Wolf 1887 seine „Italienische Serenade“. Sein Vater hatte ihm eine ausgezeichnete Ausbildung ermöglicht, dazu zählte natürlich Geigenunterricht und das Nachspielen von Belcant-Arien aus italienischen Opern. Auch an den Besuch einer Donizetti-Oper am Klagenfurter Stadttheater erinnerte sich Hugo Wolf noch gut, als er sein „Schmankerl“ für Quartettbesetzung schrieb. Das Minetti Quartett setzt die „Italienische Serenade“ an den Beginn seines Konzerts auf der Burg Raabs. Der unbeschwerten Kindheitserinnerung steht italienische Musik zum Lebensende gegenüber – das dreiteilige Stück „Crisantemi“ von Giacomo Puccini entstand nach Motiven aus dem vierten Akt der Oper „Manon Lescaut“, in dem die Titelfigur stirbt. Die Chrysanthemen als Zeichen der Trauer und der Unvergänglichkeit gaben dem Stück für Streicher seinen Namen. Wolf und Puccini werden mit zwei „klassischen“ Streichquartetten von Mozart und Schubert verknüpft, wodurch das Konzert zur kammermusikalischen Sternstunde wird.
Die Mitglieder des Minetti Quartetts lernten sich vor mehr als 20 Jahren an der Wiener Musikuniversität kennen und zählen zu den führenden Kammerensembles weltweit. Die Verbindung zu Allegro Vivo ist eine ganz besondere, denn die beiden Geigerinnen Maria Ehmer und Anna Knopp waren in jungen Jahren Teilnehmer*innen der Sommerakademie. Als liebevolle Erinnerung an seine früheste musikalische Kindheit komponierte Hugo Wolf 1887 seine „Italienische Serenade“. Sein Vater hatte ihm eine ausgezeichnete Ausbildung ermöglicht, dazu zählte natürlich Geigenunterricht und das Nachspielen von Belcant-Arien aus italienischen Opern. Auch an den Besuch einer Donizetti-Oper am Klagenfurter Stadttheater erinnerte sich Hugo Wolf noch gut, als er sein „Schmankerl“ für Quartettbesetzung schrieb. Das Minetti Quartett setzt die „Italienische Serenade“ an den Beginn seines Konzerts auf der Burg Raabs. Der unbeschwerten Kindheitserinnerung steht italienische Musik zum Lebensende gegenüber – das dreiteilige Stück „Crisantemi“ von Giacomo Puccini entstand nach Motiven aus dem vierten Akt der Oper „Manon Lescaut“, in dem die Titelfigur stirbt. Die Chrysanthemen als Zeichen der Trauer und der Unvergänglichkeit gaben dem Stück für Streicher seinen Namen. Wolf und Puccini werden mit zwei „klassischen“ Streichquartetten von Mozart und Schubert verknüpft, wodurch das Konzert zur kammermusikalischen Sternstunde wird.
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