Tamás Kéry

Tamás Kéry

Der Pianist Tamás Kéry erwarb sein Diplom 2003 an der Franz Liszt Universität für Musik, in Budapest unter István Lantos, András Kemenes, Balázs Szokolay und Márta Gulyás. Darauf folgten Aufbaustudien an den Musikhochschulen von Weimar und München in den Klassen von Rolf-Dieter Arens und Vadim Suchanov (Klavier) und von Thomas Steinhöfel, Donald Sulzen, Siegfried Mauser und Rudi Spring (Liedbegleitung). Beim letzteren erwarb er 2009 seine Meisterklasse als Liedbegleiter an der HMT München.

Er ist Preisträger zahlreicher nationalen und internationalen Klavier- und Kammermusikwettbewerbe und wurde mehrfach als Interpret zeitgenössischer Musik ausgezeichnet.

Nach seiner Lehrtätigkeit an dem Béla Bartók Musikgymnasium in Budapest (Bläserkorrepetition) den Musikhochschulen von München und Nürnberg (Gesangskorrepetition) und einem Stipendium am Opernstudio des Nürnberger Staatstheaters ist er seit 2012 an der Franz Liszt Universität für Musik in Budapest als Korrepetitor und seit 2022 am László Hermann Musikgymnasium in Székesfehérvár als Lehrkraft für Hauptfach Klavier tätig.

Als Solist ist er mit den Symphonischen Orchestern von Debrecen, Szeged, Szombathely und Asunción (Paraguay), sowie mit Collegium Noricum (Nürnberg), Musica Vitae Kammerorchester (Växjö, Schweden), Camerata Miranda (Asunción, Paraguay) und mit dem Quartetto Dalí (Barcelona) aufgetreten und hat zahlreiche Soloabende und Festival Auftritte hinter sich.

Als Kammermusiker sind seine wichtigsten Meilensteine die Aufführung sämtlicher Sonaten für Violine und Klavier von Johannes Brahms, mit der Geigerin, Ulla Benz, in Michelstadt, Budapest, Asunción und Buenos Aires, sowie von den sämtlichen Sonaten für Violine und Klavier von Robert Schumann und Johann Sebastian Bach, in mehreren Konzerten durch Ungarn mit Katalin Farkas.  Mit seinem Klaviertrio, Trio Concertante Budapest (mit Katalin Farkas, Violine und Anna Scholz, Violoncello) ist ihr erstes CD in 2026 beim Hungaroton Verlag erschienen, mit Werke von Zoltán Gárdonyi und László Lajtha.

Er gestaltete eine große Zahl von Liederabende unter anderen mit Anna Lapkovskaja, Miki Isochi, Eric Fergusson, Franz Schlecht, Ingrid Kertesi, Eszter Zemlényi, Angelika Czabán, Jolana Slavikova, Laura Garics in Ungarn, Deutschland, Frankreich, Slowakien und in der Türkei. Als Stipendiat von Live Music Now konzertierte er außerdem lange Zeit im Münchener Region mit Elvira Hasanagic, Martin Danes, Andreas Burkhart (Gesang), Noémi Győri (Flöte) und Hans Christian Dellinger (Christian Elin, Saxophon)

Seit 2022 ist er Korrepetitor beim Internationalen Gesangswettbewerb Éva Marton und seit 2023 bei den Tokajer Sommerakademien der Crecsendo Institut.