Lucie Horsch

Lucie Horsch

Lucie Horsch ist eine der bemerkenswertesten musikalischen Talente ihrer Generation und schon als Solistin in ihrer Heimat den Niederlanden und international sehr gefragt.

Lucies bemerkenswertes Talent ist weithin anerkannt. Im Alter von neun Jahren spielte sie bei einer Fernsehsendung Brahms „Ungarischen Tanz Nr. 5“ bei einem Volkskonzert auf dem Prinsengracht-Kanal unter dem Dirigent Jurjen Hempel. Im Jahr 2014 vertrat sie Holland im Eurovision Young Musician Wettbewerb, mit Vivaldis Konzert pro Flautino (RV 443). Sie wurde daraufhin zum Norsjø Kammermusikfestival in Norwegen eingeladen und mit dem Manitoba Chamber Orchestra in Kanada aufzutreten.

Auftritte beim Early Music Festival in Innsbruck, beim Next Generation Festival in Bad Ragaz in der Schweiz, beim Grachtenfestival in Amsterdam, beim Internationalen Kammermusikfestival Utrecht, beim Internationalen Orgelfestival Haarlem und beim Flandernfest in Gent. Im Jahr 2016 gewann sie den prestigeträchtigen Concertgebouw Young Talent Award.

Lucie spielte beim Abschiedskonzert für die ehemalige Königin Beatrix. Sie trat als Solistin mit dem niederländischen Wind-Ensemble auf.

Lucies Eltern sind der Cellist Gregor Horsch und Pascale Went (ehemalige 1. Cellistin des Royal Concertgebouw Orchestras). Im Alter von fünf Jahren begann sie bei Rob Beek bei der Muziekschool van Amsterdam zu studieren. Im Jahr 2011, nach dem Gewinnen von mehreren wichtigen Jugendwettbewerben, wurde sie als Studentin an der renommierten Sweelinck Academie am Amsterdamer Konservatorium aufgenommen, wo sie studiert. Mit diesen Studien setzt sie eine wichtige Tradition des niederländischen Blockflötenspiels fort. Studium bei Frans Brüggen und bei Walter van Hauwe.

Klavierstudium bei Marjes Benoist an der Sweelinck Academie und bei Jan Wijn am Konservatorium von Amsterdam. Sie war sieben Jahre lang Mitglied des Nationalen Jugendorchester und spielte mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Mariss Jansons und Jaap van Zweden.

Lucie ist bei dem Label Decca Classics unter Vertrag. Auf ihrer Debüt-CD spielte sie Werke und Transkriptionen von Vivaldi, zu dem Lucie eine besondere Affinität empfindet.

Ihr Repertoire reicht von der Klassik bis zu Jazz und Popmusik. Lucie spielt Flöten von Fred Morgan, Doris Kulossa, Stephan Blezinger und Seiji Shirao, die sie mit der großzügigen Unterstützung der Prinz Bernhard Stiftung erwarb. Sie spielt auch eine speziell entwickelte Tenorflöte aus Tokio.