Kelemen-Quartett

Kelemen-Quartett

Konzerte

Das 2010 in Budapest gegründete Kelemen Quartett hat sich bereits in kurzer Zeit einen Ruf als eines der aufregendsten jungen Kammermusikensembles erarbeitet. Es ist der Gewinner des renommierten Wettbewerbs Premio Borciani 2014 und bereits beim vorherigen Wettbewerb 2011 in Reggio Emilia urteilte die Zeitschrift Ensemble über das Quartett, es sei „vielleicht eine der größten Entdeckungen dieses Wettbewerbs“ und sein Spiel habe „ein Feuerwerk der Gefühle entfacht, das mit der Leidenschaft rang“. Außerdem wurde das Quartett 2011 beim 6. Internationalen Kammermusikwettbewerb in Melbourne mit dem 2. Preis im Gesamt-Wettbewerb sowie mit dem Publikumspreis und dem Musica Viva Grand Prize ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt das Kelemen Quartett den 1. Preis ex aequo bei dem Beijing International Music Competition und in 2012 beim Internationalen Sándor Végh Streichquartett Wettbewerb in Budapest. Zu ihren Mentoren zählen renommierte künstlerische Persönlichkeiten wie Zoltán Kocsis, Péter Komlós, Miklós Perényi, Günter Pichler (Alban Berg Quartett), Ferenc Rados, András Schiff und Gábor Takács-Nagy.

Im Frühjahr 2011 lobte die Dallas News einen Auftritt des Kelemen Quartetts auf dessen erster USA-Tournee als “das elektrisierendste Streichquartettkonzert der letzten Jahre“ mit „äußerst flexiblem und lebendig-interaktivem Spiel“. Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren Debüts in der Philharmonie Berlin, im Palace of Arts in Budapest, bei der Franz Liszt Academy Budapest, im Schloß Esterhazy in Eisenstadt, bei den Amici della Musica in Florenz, in der Londoner Wigmore Hall, beim Nardodni Dom Maribor, in München, im Auditorium du Louvre Paris, in Sydney, bei den Festivals Lockenhaus, Kaposvar und beim West Cork Chamber Music Festival sowie Tourneen nach Australien/Neuseeland, Indien und Mexico.

In der vergangenen Saison gab das Kelemen Quartett seine Debüts im Concertgebouw Amsterdam, im Palais des Beaux Arts in Brüssel, in Genf, bei der Hamburgischen Vereinigung von Freunden der Kammermusik mit dem Pianisten Menahem Pressler, in Mailand, in Turin, in Venedig, im Musikverein in Wien, beim Settimane Musicali di Ascona und beim Ravenna Festival. Höhepunkte der aktuellen Saison sind Debüts in der New Yorker Carnegie Hall, im Konzerthaus Berlin, in der Kölner Philharmonie und beim Colmar Festival. Wiedereinladungen führen das Quartett zum Palace of Arts Budapest, nach Florenz, Indianapolis, Reggio Emilia, Venedig und in die Wigmore Hall. Darüber hinaus stehen ausgedehnte Tourneen in Italien, Ungarn und später in Australien im Kalender.

Das Kelemen Quartett hat mit den Streichern Nicolas Altstaedt, Joshua Bell, Pekka Kuusisto, Joseph Lendvay, Maxim Rysanov und Ákos Takács sowie Pianisten wie Zoltán Kocsis, Menahem Pressler und Ferenc Rados zusammengearbeitet.

Alle vier Mitglieder des Quartetts sind vielfach mit Preisen ausgezeichnet und haben sich sowohl als Solisten als auch im Kammermusikbereich einen herausragenden Namen gemacht.

Die Debüt CD des Kelemen Quartetts mit Werken von Bartók und Mozart ist beim Label Hunnia Records (2012) erschienen.

Barnabas Kelemen spielt auf einer Guarneri del Gesú von 1742 (ex-Dénes Kovács) und Katalin Kokas auf einer Testore von 1698 (Mailand), die ihnen vom ungarischen Staat zur Verfügung gestellt werden. László Fenyö spielt auf einem Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahre 1695.

Konzerte

»Pannonisches Feuer«

Donnerstag, 30. August 2018 um 19:00

Schloss Rosenburg - Rosenburg 1