13. October 2016

Projekte

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»Doppelkonzert«

Als liebevolle und energiegeladene Hommage an die Gebirgsgegend Orawa in der Hohen Tatra legte Wojciech Kilar sein gleichnamiges Werk für Streichorchester an. Rauschendes Wasser, quirlige Bewegungen und ein heiteres Lebensgefühl strömen durch den Auftakt. Nach dem herrlichen Vorspiel nehmen uns Vahid Khadem-Missagh, die Academia Allegro Vivo und der finnische Pianist Antti Siirala mit auf einen Höhenflug in Mendelssohn Bartholdys Doppelkonzert für Violine und Klavier – hier ließ der gerade 14-jährige Felix seiner unglaublichen Begabung freien Lauf und komponierte für sich selbst und seinen Geigenlehrer Eduard Rietz ein fulminantes Virtuosenstück mit Orchesterbegleitung, in dem die musikalische Vertrautheit miteinander als auch technische Brillanz ein wahres Stelldichein feiern. Die Freude am Zusammenspiel im Ensemble wird in der abschließenden E-Dur Serenade von Antonín Dvorˇák spürbar, wenn die tänzerischen Streichersätze zum Sommerreigen einladen.

Wojciech Kilar

»Orawa« für Streichorchester

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Konzert für Violine, Klavier und Orchester in d-Moll

Antonín Dvořak

Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22

Antti Siirala, Klavier
Dorothy Khadem-Missagh, Klavier
Christopher Hinterhuber, Klavier
Academia Allegro Vivo
Vahid Khadem-Missagh, Violine und Dirigent

 

»Jubel«

Großen Jubiläen sind die Werke des untenstehenden Programms gewidmet: Während Edvard Grieg seine „Suite im alten Stile“ op. 40 anlässlich des 200. Geburtstages Ludvig Holbergs komponierte, schuf Tristan Schulze sein Violinkonzert aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des renommierten Allegro Vivo Musikfestivals. In C-Dur leuchtet Tschaikowskis berühmte Serenade und wird bei jeder Aufführung zum Jubelfest für die Musik.

 

Edvard Grieg

Suite »Aus Holbergs Zeit« op. 40

Tristan Schulze

Violinkonzert (UA 2018)

Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Serenade für Streichorchester
C-Dur op. 48

 

Academia Allegro Vivo
Vahid Khadem-Missagh, Violine und Dirigent

 

»Souvenirs«

Souvenirs erinnern etwa an besondere Momente, an eindrucksvolle Erlebnisse oder an schöne Urlaube. Peter Iljitsch Tschaikowsky komponierte Musikwerke als „Souvenirs“ (französisch „Erinnerungen“), und so haben wir auch heutzutage das Glück, an seinen Aufenthalten in Florenz (Souvenir de Florence op. 70) und im ländlichen Brailow (Souvenir d’un lieu cher op. 42) teilhaben zu können. Eingeleitet aber wird das Konzert mit Johannes Brahms „Souvenir de la Russie“, Fantasien über russische Themen, die er für Klavier zu vier Händen komponiert hat und die als sein erstes erhaltenes Werk gelten, zu hören in einer Bearbeitung für Streichorchester.

 

Johannes Brahms

»Souvenir de la Russie«
(Bearb. neu für Kammerorchester)

Pjotr Iljitsch Tschaikowski

»Souvenir d’un lieu cher« für Violine und Streichorchester op. 42

Pjotr Iljitsch Tschaikowski

»Souvenir de Florence« für Streichorchester d-Moll op. 70

 

Academia Allegro Vivo
Vahid Khadem-Missagh, Violine und Dirigent

 

»Die Jahreszeiten«

So unterschiedlich wie die Jahreszeiten auf den Kontinenten ist auch deren musikalische Beschreibung. Tanzen sollen wir aber überall, ob den Landler im ländlichen Niederösterreich oder den Tango in der Großstadt Buenos Aires. Auch das tanzende Scherzo in Anton Bruckners Streichquintett bekommt durch seine Platzierung als zweiter Satz besondere Geltung und bildet den Kontrast zu Naturmystik und tiefer Religiosität die diesem Werk zugrunde liegt.

Joseph Haydn Aus dem Oratorium »Die Jahreszeiten«
(Bearb. für Streicher von S. Neukomm)
Astor Piazzolla Vier Jahreszeiten (arr. Leonid Desyatnikov)
»Las Cuatro Estaciones Porteñas«
Anton Bruckner Streichquintett F-Dur (chorisch)

Academia Allegro Vivo
Vahid Khadem-Missagh, Violine und Dirigent