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Vivaldi, Die vier Jahreszeiten


Antonia Vivaldi

Die vier Jahreszeiten

Konzert für drei Violinen


Ursula Erhart-Schwertmann, Violoncello

Christa Pesendorfer, Cembalo


Academia Allegro Vivo

Bijan Khadem-Missagh


Hörbeispiel, "L'Estate", Presto




Antonio Vivaldis Konzerte "Die vier Jahreszeiten", eine allseits bekannte und beliebte Werkgruppe, begeistern immer wieder aufs Neue. Sie sind die ersten vier der um 1725 in Amsterdam als op. 8 erschienen zwölf Konzerte unter dem Titel "Der Wettstreit zwischen Harmonie und Einfall". Die "Vier Jahreszeiten" sind in mehrerer Hinsicht bemerkenswert: So finden sich bereits Ansätze des klassischen Violinkonzerts wie beispielsweise manche thematische Zusammenhänge oder die virtuose Behandlung der Solovioline. Die Ritornellform (Abwechslung zwischen Solo- und Tutti-Passagen) als Vorläufer der klassischen Rondoform ist ebenso zu hören wie die konsequente dreisätzige Anlage mit dem Schema schnell - langsam - schnell. Von besonderem Interesse ist der beschreibende Charakter der Musik, den Vivaldi besonders herausstreicht, indem er den Konzerten Sonette voranstellt, die vermutlich von ihm selbst stammen. Als Stimmungsbilder schildern sie die Gefühle, die er mit den Jahreszeiten verbindet. Mehr als eine trockene Analyse verdeutlichen diese Gedichte den Ausdruckswillen des Komponisten und sollen deshalb hier in einer Übersetzung von Esther Dubielzig vollständig wiedergegeben werden. So kann sich der Hörer in die Gedankenwelt Vivaldis versetzen und gleichzeitig für sich selbst die Schönheiten der vier Jahreszeiten nachfühlen.


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