Hyperion Ensemble Salzburg
Sa., 11. September 2010., 18.00 Uhr, Burg Rappottenstein: "Traumhaft"
Das Hyperion Ensemble konzertiert seit 1996. Mit Erscheinen der ersten CD mit dem Streichsextett von Schulhoff und den Metamorphosen von Strauss wurde das Ensemble eingeladen, im Wiener Konzerthaus zu spielen, im dortigen Musikverein, im Chan Center Vancouver, dem Auditorio Nacional Madrid, im Mozarteum Salzburg, im Beethovenhaus Bonn, im WDR Sendesaal usw. Das Hyperion Ensemble hält seinen eigenen Zyklus bei der Stiftung Mozarteum, hat dort im Mai 2006 seinen zehnjährigen Geburtstag gefeiert (mit d'Indy, Mozart und Tschaikowski). Im gleichen Jahr debütierte das Ensemble mit großem Erfolg im Concertgebouw Amsterdam. Das Hyperion Ensemble unternimmt zudem Tourneen durch Spanien, Italien, Slowenien, Deutschland, in die USA und nach Südamerika. Hyperion dokumentiert seine Programmideen in einer eigenen CD-Reihe in Zusammenarbeit mit dem BR, dem WDR und dem CD-Label Arte Nova.
Die Idee von Hyperion ist nicht etwa eine Spezialisierung auf bestimmtem Gebiet. Das Ensemble will keine theoretische Richtung, keine aufführungspraktische Schule und auch keine Epoche favorisieren. Stattdessen möchte es seinem Publikum unorthodoxe Konzertprogramme bieten, die wohlbekannte und selten zu hörende Kammermusikwerke in einen neuen Zusammenhang stellen. Gerne variiert Hyperion die Besetzungsgröße innerhalb eines Konzertes, um damit einen größeren Reichtum an Klangfarben zu schaffen. Und die Zusammenstellung der ausgewählten Werke, die sich in Ihrer Gegensätzlichkeit oder auch ihrer Verwandtschaft gegenseitig erhellen, verändert die Rezeption des Hörers, stiftet ein anderes Bewusstsein.
Hyperion ist ein klassisches Streichsextett, gelegentlich ergänzt durch Kontrabass und Klavier. Die Musiker kamen bei der Gründung 1996 aus den ersten Orchestern und renommiertesten Vereinigungen: der Camerata Academica Salzburg, dem Klangforum Wien und den Berliner Philharmonikern.